Die MTB Mehrtagestour Maria Alm war schon am ersten Anmeldetag restlos ausgebucht und so starteten wir am Donnerstag zu unserer ersten Tour.
Tag 1.
Treffpunkt für die erste Tour war Lofer. So konnten wir gleich auf dem Weg nach Maria Alm eine schöne Runde um den Litzlkogel drehen. Das Wetter war an diesem Tag nicht perfekt. Letztendlich hatte es Erbarmen mit uns und wir wurden nicht nass. Nach steiler Auffahrt wurden wir und vor allem unser einziger Biobiker mit einem sehr guten Essen auf der Litzlalm belohnt. Nach einer langen Abfahrt ging es entlang des Wildenbaches wieder Retour nach Lofer. Nachdem alle Räder eingeladen waren fuhren wir nach Maria Alm zu unserem Hotel „ Langeck“.
Tag 2.
Nach dem Frühstück stand heute die Tour auf den Hundstein auf dem Programm. Da auf dem Stazerhaus allerdings nur 11 Grad zu Mittag und starker Nordwind gemeldet waren, haben wir kurzfristig umgeplant. So ging es über den Brimbachkogel nach Hinterthal zum Botenwirt und dann weiter zu Kaffee und Kuchen auf die Aueralm. Beides sehr empfehlenswerte Adressen. Eigentlich hatte sich an diesem Tag nur unser Biobiker das sehr gute Essen verdient. Retour ging es über einen für Mountainbiker angelegten Weg nach Maria Alm und nach der obligatorischen Tournachbesprechung zum köstlichen Abendessen.
Tag 3.
Für Heute war sehr gutes Wetter vorhergesagt und somit stand der Fahrt auf den Hundstein nichts mehr im Wege. Vor uns und unserem Biobiker standen 1500 hm und 14 km Bergauffahren. Nach 500 hm wollte Heinz ein gutes Werk vollbringen und bot sein E Bike zum Wechsel gegen Hennings Biobike. Heinz wollte schon mal losfahren da er ja der langsamere ist. Blöderweise folgte er den Einheimischen und ignorierte die Umleitung. Wir hielten uns an die Umleitung und somit hatte Heinz das Biobike bis zum Gipfel gebucht. Wir hielten uns an den umgeleiteten Weg, um kurze Zeit später vor einer Schikane zu stehen.
„ Forstliches Sperrgebiet“. Ein mürrischer Bauer verstellte mit seinem Traktor den Weg. Nach mühevoller Umschiffung der „Gefahrenstelle“ ging’s weiter auf das Stazerhaus, wo wir bereits von einem lachenden und keineswegs erschöpften Heinz empfangen wurden. Henning hat an diesem Tag jedenfalls das richtige Los gezogen. Weiter ging es Richtung Thumersbach am Zellersee und unverhofft kommt oft, …. Siehe da, da ist ja eine fesche Hütte. Die Enzianhütte hielt wieder köstlich Süßigkeiten bereit und wir benötigten nach fast 1000 Tiefenmetern dringend eine Stärkung.
Nachdem wir dann den Zellersee erreicht haben ging es wieder auf Radwegen nach Maria Alm.
Tag 4.
Unser Abreisetag fing schon mal mit Regen und wolkenverhangenem Himmel an. Die Motivation hielt sich bei einigen Teilnehmern in Grenzen und so blieben noch 5 Unentwegte die die Ramseidenrunde in Angriff nahmen. Beim Hochtreten hat uns der Schweiß durchnässt, beim Runterfahren dann der Regen. Ziemlich Nass kamen wir im Hotel an. Somit waren unsere Bikes zumindest „staubfrei“.
So gingen 4 herrliche und unfallfreie Tage zu Ende. Ein besondere Dank gilt allen MitarbeiterInnen, und vor allem dem Koch, im Hotel Langeck. Eine sehr empfehlenswerte Adresse.
Teilnehmer: Gabi, Gerhard, Henning, Heinz, Birgit, Harry, Franziska, Karin, Rosa und Heimo
Guide: Heimo
Fotos: von allen TeilnehmerInnen
Fazit: Unseren Damen ging nie die Luft aus. Bei der nächsten Ausfahrt wird die Motorleistung drastisch reduziert, denn unsere Almen und Wälder sind Ruhezonen!




































